Die Vision

Mehrwegverpackungen verwenden - ohne lästiges Schleppen und Reinigen

Das ist, kurz auf den Punkt gebracht, unsere Zukunftsvision.

Denn genau das ermöglichen wir mit Deliveryport.

Wie soll das gehen?

Im Grunde ganz einfach:

Lebensmitteleinzelhändler erweitern ihr Geschäftsmodell. Der Kunde bekommt seine Konsumgüter geliefert, anstatt sie selber zu holen. Die Produkte werden in einem teil-automatisierten Lager in städtischer Peripherie vorgehalten, nicht in einem Ladengeschäft. Wenn der Kunde etwas bestellt, werden die Produkte gemäß Kundenwunsch zusammengestellt, zum Kunden gebracht und in den Deliveryport des Kunden gelegt. Die meisten Produkte bekommt der Kunde in Mehrwegverpackungen. Wenn der Kunde diese Produkte konsumiert hat, legt er die Mehrwegverpackungen in seinen Deliveryport. Bei nächster Gelegenheit werden die Mehrwegverpackungen abgeholt, gereinigt und wiederverwendet.

Schön für den Kunden. – Aber wird sich das auch für den Lebensmitteleinzelhändler rechnen? – Aber hallo!

Verwendung von Verpackungen nach dem "80/10/10-Prinzip"


Pfand-Mehrwegverpackungen

Pfand-Mehrwegverpackungen sind von allen Konsumgüterproduzenten bevorzugt zu verwenden. Diese Verpackungsart eignet sich für ca. 80% aller Konsumgüter, z.B. für Gemüse, Obst, Getreideprodukte, Milchprodukte, Fertigprodukte, Tierfutter u.v.m. Es werden z.B. 100 verschiedene Arten von standardisierten Mehrwegverpackungen entworfen, die, je nach Einsatzgebiet, für verschiedene Produkte jeweils nahezu perfekt passen. Alle Mehrwegverpackungen werden aus sortenreinen Kunststoffen, Metallen oder aus Glas hergestellt, sodass sie nach Ablauf ihrer Lebensdauer möglichst gut recycelbar sind. Für die Rückgabe jeder Mehrwegverpackung, egal welcher Größe, gibt es Pfand, z.B. 25 Cent. Für die Reinigung der Mehrwegverpackungen werden spezielle vollautomatisierte Waschstraßen konzipiert, welche die Mehrwegverpackungen energiearm und unter Einsatz eines geschlossenen Wasserkreislaufs reinigen.


Nicht biologisch abbaubare Pfand-Einwegverpackungen

Nicht biologisch abbaubare Pfand-Einwegverpackungen kommen nur da zum Einsatz, wo Mehrwegverpackungen sehr unvorteilhaft wären, z.B. bei Kosmetika oder bei manchen Pflege- oder Reinigungsprodukten. An jeder Pfand-Einwegverpackung befindet sich ein kleiner Chip oder ein Code, der von einem vollautomatisierten elektronischen Erfassungssystem erkannt werden kann. Die Kunden sammeln ihre Pfand-Einwegverpackungen und geben sie bei einer zentralen Sammelstelle ab. Die könnte z.B. direkt neben einem Supermarkt sein. Für die Rückgabe jeder Pfand-Einwegverpackung erhalten die Kunden z.B. 10 Cent. Dass so ein System seine gewünschte Wirkung entfaltet, konnten wir z.B. in Deutschland nach der Einführung des Dosenpfands im Jahr 2003 beobachten.


Biologisch abbaubare Einwegverpackungen

Biologisch abbaubare Einwegverpackungen bestehen vorzugsweise aus Pappe, Papier oder aus leicht verrottbaren Bio-Kunststoffen. Biologisch abbaubare Einwegverpackungen kommen überall da zum Einsatz, wo die andere beiden Verpackungsarten eher untauglich sind, z.B. beim Verpacken sehr großer Konsumgüter oder in Fast Food Restaurants.

Die Hersteller können entscheiden, welche Verpackungsart sie je Produkt verwenden.

Jede Mehrwegverpackung hat angeraute Bereiche, auf welche die Konsumgüterproduzenten mit biologisch abbaubareren Farben wasserlösliche Produkt-Etiketten aufdrucken können. Voilà!

Chance für kleinere Händler?

Wie wird sich unser Konsum verändern?

Vom Produkt über die Lieferung bis hin zur Entsorgung

Everest.BLUE und Deliveryport ermöglichen 360° nachhaltiges Shopping.

Über Everest.BLUE erhalten Kunden ausschließlich Produkte von Partnern, die Everest.BLUEs Werte verbindlich teilen:

  • Nachhaltigkeit, Ethik, Datenschutz
  • Produkte, Services und Lieferketten mit geringem „ökologischem Fußabdruck“
  • Produkte und Services nach „Fair-Trade-Standards“
  • Produkte und Services ohne „geplante Obsoleszenz“
  • Produkte und Services nach den europäischen Vorstellungen von Datenschutz

Everest.BLUE prüft seine Partner kontinuierlich und sanktioniert Verstöße mit einem temporären oder mit einem dauerhaften Ausschluss von der Handelsplattform.